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Abschlusstraining mit Theo

June 8, 2016

Ein bisschen wehmütig bin ich schon ... heute hatte ich mein Abschlusstraining mit Theo, einem 6-jährigen Dobermann-Viszla-Mixrüden. Ich habe Theo und seine Familie am 07.04.16 über meinen Groupon-Deal in Duisburg kennengelernt. Ein hübscher, quirliger, mittelgroßer Kerl, den seine heutige Familie als 1-jährigen aus dem Auslandstierschutz übernommen hat. Der Auftrag: Theo soll im kommenden Urlaub, Mitte Mai beginnend, im offenen Fahrradanhänger mitfahren. Meine erste Antwort: "Oh, das könnte aber knapp werden!" Wir begannen damit, die einzelnen Elemente und Theos Reaktion auf diese näher zu betrachten: Geschirr anlegen, kein Problem, in den Anhänger einsteigen, kein Problem, Theo am Geschirr im Wagen anschnallen (ein Sicherheitsschutz, der notwendig ist), kein Problem, Kontakt zum Fahrrad, kein Problem. Soweit so gut. Jedoch Herrchen allein auf dem Fahrrad und Theo bei mir an der Leine schon großes Gebell. Selbstverständlich verbesserte sich Theos Ausdrucksweise im Anhänger mitfahrend kein Stück, war auch nicht anders zu erwarten. Ganz im Gegenteil: Laut bellend, durch einzelne Bisse in den Anhänger selbst sich abreagierend fand ich den kleinen Kerl vor, sobald sich Herrchen auf dem Rad in Bewegung setzte!

Mit viel Liebe zum Detail, positiver Verstärkung und gleichermaßen dem anfänglichen Einsatz von Unmengen an Fleischwurst hangelten wir uns Schritt für Schritt zu den ersten ruhigen Metern am Rad, ich erst gehend, dann joggend daneben, Schritte zählend, auf den Erfolg wartend, der sich recht langsam, aber stetig einstellte. "12 Schritte!" rief ich begeistert am 09.05.16, selbst stark hechelnd und auch Theo war die Anstrengung im Gesicht abzulesen.

 

Was soll ich sagen? Zum Urlaubstermin Mitte Mai hatten wir es noch nicht ganz geschafft, aber Herrchen hat nicht locker gelassen, Fahrrad und Anhänger einfach mitgenommen und auch die Urlaubszeit als Trainingszeit genutzt.

 

Heute abend dann konnten Herrchen und ich (beide auf dem Fahrrad) mit Theo 30 Minuten um den Block fahren. Theo lugt oben entspannt aus dem Wagen heraus und betrachtet fahrend sein Revier ... jede 2. Kurve fliegt auch jetzt noch ein Häppchen von Herrchen aus in den Wagen. Und wenn wir auf dem Weg Artgenossen treffen, die spazieren gehen, folgen 2 kurze, helle Beller in Richtung des anderen Vierbeiners, die schon fast wie ein Gruß wirken.

 

Danke, Theo!

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Ziehen Sie statt dessen doch einmal die Möglichkeit in Betracht, selbst zu einem halben Hund zu werden."

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